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Ad-hoc-Mitteilung nach MAR Art. 17

Anpassung der Ergebnisprognose für 2019

Bergisch Gladbach, 14. Oktober 2019 – Weitere unerwartete Belastungen im Segment Fahrzeugtechnik erfordern, dass die INDUS Holding AG die am 8. August 2019 veröffentlichte Ergebnisprognose anpassen muss. Folgende Faktoren führen zu dieser Einschätzung:

- Die Umsätze im Segment Fahrzeugtechnik sinken seit August auf breiter Front gegenüber dem Vorjahr um rund zwanzig Prozent.

- Die Restrukturierungsaufwände im Segment Fahrzeugtechnik werden sich bis zum Jahresende deutlich erhöhen.

- Die Insolvenz eines nordirischen Kunden und der Marktaustritt eines türkischen Kunden im Bereich der Klimatechnik für Busse führen zu einmaligen Sonderbelastungen im Segment Fahrzeugtechnik.

Unter der Annahme, dass sich der unerwartet deutliche Umsatzrückgang im Segment Fahrzeugtechnik bis zum Jahresende fortsetzen wird, erwartet INDUS nunmehr im Konzern für das Gesamtjahr 2019 ein operatives Ergebnis (EBIT) im Bereich zwischen 129 bis 135 Mio. Euro, statt wie bisher zwischen 152 und 158 Mio. Euro. Dabei ist der zwischenzeitlich vereinnahmte Ergebnisbeitrag aus dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung in Höhe von 16,5 Mio. Euro (wie in der Ad-hoc-Meldung vom 23. Juli 2019 mitgeteilt) berücksichtigt.

Die Zusammensetzung des EBIT entspricht der Darstellung auf Seite 12 des Zwischenberichts H1 2019 der INDUS Holding AG.

Die Zusammensetzung des EBIT entspricht dabei der Darstellung auf Seite 10 und die Zusammensetzung des operativen Cashflows der Darstellung auf Seite 14 des Zwischenberichts Q1 2019 der INDUS Holding AG.