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Starkes Geschäft mit Bautechnik, Infrastruktur sowie Gesundheitsprodukten treibt Entwicklung von INDUS

Bergisch Gladbach, 15.11.2016


• Umsatz steigt auf 1.076 Mio. Euro (+ 3,9 %), EBIT auf 107 Mio. Euro (+ 7,8 %)
• EBIT-Marge nach neun Monaten bei 9,9 %
• Ergebnis je Aktie erreicht 2,30 Euro (+ 9,5 %)

Mit einem Umsatz von 360,6 Mio. Euro für das dritte Quartal 2016 und einem EBIT von 37,2 Mio. Euro hat INDUS auch im dritten Quartal 2016 ihre positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Der Umsatz wuchs in den ersten neun Monaten auf 1.075,5 Mio. Euro (Vorjahr: 1.035,0 Mio. Euro). Das Wachstum betrug in diesem Zeitraum 3,9 %. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte 106,6 Mio. Euro (Vorjahr: 98,9 Mio. Euro). Bereinigt um Effekte aus Unternehmenserwerben (i. W. Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen) lag das operative Ergebnis bei 114,9 Mio. Euro (Vorjahr: 106,3 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern lag mit 57,1 Mio. Euro (Vorjahr: 51,5 Mio. Euro) deutlich über dem Vorjahr.

Bauboom gleicht Entwicklungen im Fahrzeugbereich mehr als aus

Haupttreiber für die gute Geschäftsentwicklung waren die Segmente Bau/Infrastruktur mit einem Umsatzplus von rund 19 % sowie die Medizin- und Gesundheitstechnik mit einem Plus von rund 13 %. Beide Bereiche entwickelten sich deutlich über dem Branchendurchschnitt. Das Geschäft im Maschinen und Anlagenbau sowie der Metalltechnik verlief stabil auf einem guten Niveau und im Rahmen der Erwartungen. Schwierig bleibt dagegen die Fahrzeugtechnik. Das international geprägte Segment verzeichnete ein EBIT-Minus von rund 17 % gegenüber dem Vorjahr. So kam es zu einem deutlichen Nachfrageeinbruch bei Spikes aufgrund des russischen Boykotts europäischer Waren. Auch in anderen Teilmärkten der Fahrzeugbranche läuft das Geschäft teils schleppend bzw. stehen Margen unter Druck (u.a. aufgrund des VW-Abgasskandals, der Schwäche der Schwellenländer und einer nachlassenden Dynamik in China und USA). Eine bereits zum Jahresbeginn gestartete Repositionierung bei einer Beteiligung gestaltet sich zudem langwieriger als erwartet.

Vorstand erwartet unverändert Zuwachs bei Umsatz und Ertrag

Erneut bestätigte Jürgen Abromeit, Vorstandsvorsitzender von INDUS, die Jahresziele: „In der Summe stimmt die Rechnung, denn unsere Mischung aus Industrien und Zykliken macht ja das INDUS-Portfolio gerade so widerstandsfähig. Wir werden aus heutiger Sicht das Vorjahresergebnis toppen. Als langfristiger Gesellschafter, Investor und Entwicklungspartner bekennen wir uns dazu, auch Zeiten schwacher Konjunktur oder erforderlicher Korrekturphasen mit Kapital und Wissen bei unseren Beteiligungen zu unterstützen – dieses Versprechen lösen wir aktuell bei einzelnen Beteiligungen in der Fahrzeugtechnik ein.“
In den ersten neun Monaten konnte die INDUS-Gruppe den operativen Cashflow auf 71,8 Mio. Euro steigern (Vorjahr: 69,3 Mio. Euro). Die Auszahlungen für Investitionen betrugen 78,3 Mio. Euro (Vorjahr: 75,7 Mio. Euro). Die liquiden Mittel zum Stichtag lagen bei 121,4 Mio. Euro (31.12.2015: 132,2 Mio. Euro); sie sollen für Kredittilgungen und gegebenenfalls noch eine weitere Portfolioverstärkung im vierten Quartal genutzt werden. Die Eigenkapitalquote gab vor allem infolge der Zukäufe leicht nach auf 40,6 % (gegenüber 41,9 % zum 31. Dezember 2015).

Der INDUS-Vorstand bestätigt erneut die Prognose und prognostiziert einen Anstieg des Jahresumsatzes auf mehr als 1,4 Mrd. Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) zwischen 134 und 138 Mio. Euro. “Wir gehen aber derzeit davon aus, dass wir am oberen Rand dieser Spanne liegen werden“, so Jürgen Abromeit.

Der vollständige Zwischenabschluss zum 30. September 2016 der INDUS Holding AG steht hier zum Download zur Verfügung. Wichtige Informationen zu INDUS liefert auch die INDUS-App.